Die Burg


Die Burg Lindau

"veste Lyndowe"

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erhebt sich auf einem Sandsporn mit Steilabfall nach Westen und Norden zur Nuthe.

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Foto(G.Krause): Steilabfall des Sandsporns am linken Bildrand deutlich erkennbar

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Die höher gelegene Hauptburg mit zentralem Bergfried, Tor und Mauerresten sowie die Vorburg sind durch einen tiefen Graben abgegrenzt. Die Umfassungsmauer der Oberburg, die aus Ziegelsteinen besteht, der dicke Bergfried und das doppelte Eingangstor sind noch gut erhalten.

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Skizze der Burganlage (Foto: Archiv)

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Die Anfänge der Burg sind historisch nicht belegbar. Sie reichen jedoch durch Funde slawischer Scherben auf dem Gelände der Vorburg vermutlich bis ins 9./10. Jh. zurück. Möglicherweise gab es hier einen Übergang über das Flüsschen Nuthe.

Aus dem Jahre 1179 gibt es die erste bekannte urkundliche Erwähnung in der ein Ministeriale Evererus von Lindau ("evererus do lyndowe") als Untervogt von Leitzkau genannt wird.

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Kopie der Ersterwähnungsurkunde (Original-Domstiftsarchiv Brandenburg)

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1363 wird die Burg erstmalig als "veste Lyndowe" urkundlich erwähnt. Hier finden die Landbewohner, besonders während des Dreißigjährigen Krieges, häufig Zuflucht. Die eigentliche Burg ist durch eine Zugbrücke mit der Vorburg verbunden, die später Sitz einer größeren Domäne wird.

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Ansicht der Domäne vermutlich zwischen 1930/40

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1699 wird der obere Teil des im 30jährigen Krieg beschädigten Bergfrieds abgetragen.

1863 wird der Bergfried auf Initiative des Fürsten Friedrich Leopold von Dessau restauriert (Askanische Restauration) und bekommt die noch Heute erhaltene Kegelhaube.

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Foto(G.Krause)

Für die Zeit ab 1863 bis nach 1945 sind keine, uns bekannte, Unterlagen vorhanden.

Vermutlich wurde der Burgfried nicht, die Gebäude der Domäne jedoch als Wohn-, Stall- und Lagerraum genutzt.

Während der Zeit unter DDR Regierung verfiel die Oberburg langsam und befand sich 1989 in einem bedauernswerten Zustand. Nur ein Teil der ehemaligen Domäne diente noch als Wohngebäude, bis im Dezember 1992 die letzten Bewohner dort auszogen und die Gebäude fast komplett abgerissen wurden.

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Die Burg zu DDR Zeiten (Fotos G.Krause)

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Wohngebäude bis 1992 (Foto:G.Krause)

Es sollten jedoch noch einige Jahre vergehen bis 2005 mit der Restaurierung der Burganlage begonnen werden konnte.

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