Die Burg  :  Die Kirche

Die Lindauer Kirche

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Foto G.Krause

Die Feldsteinkirche, ein einschiffiger Saalbau spätromanische Zeit (Rundbogenfenster in

der Apsis), vermutlich zwischen 1160 und 1170 erbaut.

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Nach der Eroberung des Gebietes wird Evererus von Lindau als Ministerialer von Albrecht dem Bären eingesetzt.

Er war auch Kirchengründer des Ortes. Reste seiner Bestattung will man beim Heizungseinbau 1891 im Altarraum der Kirche gefunden haben.

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Gebhard von Arnstein, 1. Graf von Lindau (genannt nach 1211), wollte vermutlich die Kirche durch Bau von zwei Seitenschiffen vergrößern.

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In der Sakristei befindet sich ein Grabstein aus dem Jahre 1267 von einem katholischen Priester mit dem Titel Plebanus. Über diesen Plebanus geht die Sage, er sei 1267 von heidnischen Slawen auf dem Lindauer Burgberg mittels Armbrust erschossen worden.

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Die heute noch vorhandene Glocke der Kirche stammt aus dem Jahre 1330.

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1534 wurde bereits auf die Einführung des evangelischen Glaubens hingearbeitet. Das Pro für den evangelischen Glauben in Lindau war wesentlich von der Einstellung des damaligen Amtsverwalters (Amtmann) von Wallwitz, dessen Grabstein in der Apsis zu sehen ist, gefördert worden.

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Die Pfarre (das Pfarrhaus) hatte nördlich der Kirche gestanden. Nachdem Fürst Bernhard 1563 persönlich in Lindau den Kirchenbau besprochen hatte, wurde 1567 die Kirchenerneuerung durchgeführt.

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1578 erhielt die Kirche die heute noch vorhandene Kanzel und das „fürstliche Gestühl“ wurde in den Altarraum eingebaut. Die Gemälde wurden im 18. Jahrhundert geschaffen.

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Am 11. April 1611 hatte Pastor A. Kennike aus der Kirche zu Lindau eine Glocke mit fürstlicher Erlaubnis verkauft.

1662 spendete der Hufschmied Joachim Heinrich Renthe der Kirche einen hölzernen Tauftisch. 1666 erfuhr das Kirchendach wieder eine Reparatur. Am 15.08.1689 fügte ein schweres Unwetter mit Blitzschlag der Kirche Schaden zu, dabei wurden auch die Kirchenbücher vernichtet. Der Kirchturm wurde mit dem Dachreiter aufgesetzt. Die Jahreszahl 1693 am Deckenbalken im Altarraum zeugt von weiteren Erneuerungsarbeiten am Dache. Diese Deckenbalken mußten im Jahre 2002 bei der Dachstuhlsanierung über dem Altarraum ausgetauscht werden.

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1689 stiftete die Witwe des Amtmannes Heise den Taufstein mit seinen hübschen Verzierungen und seiner wertvollen Taufschüssel. Der Taufstein ist mit Engelsköpfen und Kartuschen verziert. Der Taufkelch ist 17 cm hoch und von runder Form. Aus dem 17. Jahrhundert und der Zeit der Wiederinstandsetzung nach dem 15. August 1689 stammte auch der hölzerne Altaraufsatz. Der Glockengießer kam angereist und schaffte eine neue Kirchenglocke. 1697 wurde die erste Orgel in der Kirche erwähnt. Es wird berichtet, daß im Jahre 1707 zwei weitere Glocken beschafft wurden, die bis

1918 das Geläut der Kirche gebildet haben, mit der alten noch erhaltenen Glocke aus der Zeit von 1330.

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Im Jahre 1747 beim Trauerläuten für den verstorbenen Fürsten Christian August war die große Glocke zersprungen, aber erst sieben Jahre später umgegossen worden. Im Jahre 1821 hatte man die Orgel von einem Sachverständigen aus Schönebeck überholen lassen. Im Mai 1835 erhielt die Kirche eine neue Turmuhr. Einweihung eines neuen Begräbnisplatzes am 13. Dezember 1835. Die erste Bestattung ist am 21.12.1835 mit dem kleinen Mädchen Marie Sophie Weymeister.“ Im August des Jahres 1857 kaufte die Kirche das Forsthaus in der Grünen Straße. Im Jahre 1860 erfolgt der Neuaufbau des maroden Kirchturms.

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„Die neue Dachform und der 1863 durch den Herzog Leopold IV.Friedrich errichtete Turm auf der Oberburg gaben dem Ortsbild ein neues Gepräge.“ Mit dieser Kirchengestaltungsmaßnahme wurden auch die romanischen Fenster im Kirchenschiff zerstört; also hat man zu dieser Zeit die unteren Fenster eingesetzt und den zur Südseite gelegenen Eingang geschlossen.

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1861/62 wurde die Orgel nochmals erneuert. Sie wurde am 16.02.1862 im Gottesdienst eingeweiht.

1875 wurde der Orgelchor erweitert, um dem von Kantor Stoye im Jahre 1864 gegründeten Männergesangsverein mehr Platz zu schaffen. Die Orgel erhielt ein neues Register.

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Am 10.06.1888 wurde Pastor Heinrich Becker in sein Amt in Lindau eingeführt. „Und er hat mit dem Umbau der Kirche beginnen müssen.“ 1889 wurde die Kirchturmuhr wieder erneuert. Am 21.05. 1891 begann die seit 1889 geplante Gestaltung der Kirche. Der Altarraum wurde durchgreifend umgestaltet. Das „herrschaftliche Gestühl“ wurde aus dem Altarraum beseitigt ebenso andere Stühle, die in diesem Raum störend wirkten. Nördlich und südlich des Altarraumes wurden neue Räume geschaffen. Das Mittelschiff bekommt unterirdisch eine Heizung. Das Gestühl im Mittelschiff wird komplett erneuert. An den Emporsäulen werden Lampen angebracht.

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Am 04.10.1891 zum Erntedankfest erfolgt die feierliche Einweihung der Kirche. Die neue Heizung ist ab 15.10.1891 betriebsbereit. Der Leuchter im Altarraum wird 1893 installiert. Der Kronenleuchter im Kirchenraum stürzt beim Ablöschen im gleichen Jahr ab, wird aber wieder angebracht. 1899 wird die Rückwand des Altarraumes mit Fliesen belegt. Im Jahre 1917 opfert die Kirche die Prospektpfeifen der Orgel und die kleinste der 3 Glocken. Im Jahre 1918 wird die 1754 oder 1695 gegossene, die größte Glocke in Lindau enteignet, auf dem Turm zerschlagen und für Kriegszwecke abgegeben. Beschrieben werden jedoch 3 Glocken der Lindauer Kirche. Und so bleibt der Kirche die mittlere erhalten.

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1920 erhält das Kirchengebäude eine elektrische Beleuchtung. 1922 Einweihung einer Gedenktafel in der Kirche, die die Namen der aus allen eingepfarrten Orten im ersten Weltkrieg Gefallenen zeigt. Im Jahre 1927 wird die Heizungsanlage der Kirche gründlich erneuert. Im August 1932 werden in der Kirche Erneuerungs- und Innenausmalungsarbeiten unter sachverständiger Leitung des Kunstmalers Degenkolbe aus Halle durchgeführt. Am Beisetzungstag im August 1934 von von Hindenburg hat zum letzten Mal die Kirchenfahne geweht.

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Im Sommer 1935 wird Ziffernblatt und Zeiger der Kirchturmuhr erneuert. Publikumswirksam war dann der Einbau einer neuen 2. Bronze-Kirchenglocke. Sie kommt am 28.Juni 1936 mit der Eisenbahn von Apolda in Lindau an. Sie wurde auf einem geschmückten Wagen und dem Geleit eines feierlichen Zuges aus Gemeinde und Vereinen zum Kirchplatz gebracht. Am 05.07.1936 wird sie eingeweiht.

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Auf dem Kirchturm kommt die Sirene für den Fliegeralarm, der erstmals am 23.06.1940 ausgelöst wird. Die 1936 installierte Glocke wird aber 1942 schon wieder für Kriegszwecke gespendet. Erneuerung der Kirchturmspitze im Jahre 1960 mit einer Schieferbedachung.

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Die Orgel wird 1961 mit neuen Registern und 1966 nochmals mit neuen Registern und einem 2. Manual versehen.

Im Rahmen dieser Kirchturmsanierung, die erste Veränderung seit 1860, bei der die „Aussichtsplattformen“ die Scherengitterverkleidung einbüßten, wurde auch das Ziffernblatt der Turmuhr erneuert. 1986 erneuerung des Daches.

Im Zuge dieser Arbeiten wird der alte Altaraufsatz nach über 100 Jahren wieder an seinen ursprünglichen Platz gesetzt.

Der im Mittelschiff befindliche metallene Kronleuchter ist eine Arbeit und Gabe eines ehemaligen Patienten des Diätsanatoriums in den 90er Jahren der 20. Jahrhunderts. Das Turmdach gibt seine seit 1860 bestehende Gestalt ab.

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Im Jahre 1992 erhält der Turm eine neues Kupferdach, daß über die Kehle hinausgezogen wird, in der sich immer das Regenwasser sammelt und dann durchsickert. Und so erhält der Turm wieder einen Dachreiter. Im Jahre 2002 wird das Kirchendach in Lindau wieder Saniert.

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